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28.02.2014

16:18 Uhr

Vorrang für deutsche Hersteller

Neues Bier bei der Bahn

Die Biere des Brauereikonzerns Anheuser-Busch Inbev kommen der Deutschen Bahn nicht mehr in den Zug. Künftig beliefern zwei andere Brauereien die Bistros und Restaurants der Züge.

Lieferung ins Bord-Restaurant: Beck's fliegt raus, Bitburger kommt rein. Imago

Lieferung ins Bord-Restaurant: Beck's fliegt raus, Bitburger kommt rein.

DüsseldorfEinigen Bahn-Fahrern ist es bereits in den vergangenen Wochen aufgefallen: An Bord der Züge der Deutschen Bahn wird neues Bier serviert. Seit Mitte Februar beliefern die Privatbrauereien Bitburger und Erdinger die Bistros und Restaurants der Fernzüge. Nicht mehr an Bord sind die Pilssorte Beck's und Franziskaner aus dem Markenreich des Brauerei-Giganten Anheuser-Busch Inbev.

Zuletzt hatte die Deutsche Bahn Anfang 2008 den Bierlieferanten gewechselt. Damals waren Warsteiner und Schöfferhofen-Weizen ausgelistet worden. Der Auftrag für die Bistro-Versorgung werde in regelmäßigen Abständen neu ausgeschrieben, so eine Bahn-Sprecherin.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo - 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.
Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten für 2012

Platz 9

Oettinger-Gruppe - 10,6 Millionen Hektoliter

Mit der Fokussierung auf billiges Bier ist die Oettinger-Gruppe zu einer der größten Brauereien des Landes aufgestiegen.

Platz 8

Riha Richard Hartinger - 11 Millionen Hektoliter

Riha ist Deutschlands größter Fruchtsafthersteller. Dazu zählt etwa die Marke Fruchtquell.

Platz 7

AB-Inbev - 12 Millionen Hektoliter

Die Brauerei-Gruppe steht für Marken wie Beck's und Hasseröder.

Platz 6

Radeberger - 13 Millionen Hektoliter

Die Brauerei gehört zum Oetker-Imperium und vertreibt ab 2015 Pepsi-Produkte in ganz Deutschland.

Platz 5

Bitburger- 14 Millionen Hektoliter

Die Brauerei aus der Eifel hat neben der Stammmarke etliche weitere Biermarken im Angebot wie König Pilsener oder Licher.

Platz 4

Schäff-Gruppe - 19 Millionen Hektoliter

Das Aldi-Mineralwasser Altmühltaler stammt von der Schäff-Gruppe ebenso wie zahlreiche andere Eigenmarken von Discountern.

Platz 3

Hansa-Heemann - 24 Millionen Hektoliter

Auch an Rang drei steht ein Produzent von Handelsmarken für Discounter.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG - 26,8 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola - 36,5 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Als mittelständische Brauerei sei es eine Ehre, die Deutsche Bahn zu beliefern so Erdinger Markeitng-Chef Josef Westermeier. Die bayerische Brauerei mit etwa 480 Mitarbeitern hatte im vergangenen den Absatz um 1,9 Prozent auf 1,76 Millionen Hektoliter gesteigert. Die letzte veröffentlichte Zahl der Bahn zum Bierabsatz ist einige Jahre alt: Im Jahr 2008 war von jährlich 25.000 Hektolitern Verkaufsmenge die Rede.

Von

mdo

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

28.02.2014, 17:10 Uhr

Das ist doch mal ein wichtiges Thema, doch Austausch der US gesteuerten Politatrappen waere sicher wichtiger!

Account gelöscht!

28.02.2014, 20:31 Uhr

da gibt es leider 270t polizisten die die polis beschützen

Account gelöscht!

28.02.2014, 20:32 Uhr

...deutsches bier hat vorrang....
Ist das nicht rassistisch?

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