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16.10.2012

14:36 Uhr

Vorwürfe der Polizei

Deutsch-Banker nahm Badesalz-Drogen vor Prügelei

Neue Enthüllungen im Fall des Deutsche-Bank-Managers, der sich im Mai mit der Polizei von Los Angeles geprügelt hat: Brian Mulligan soll wenige Tage zuvor Drogen konsumiert und paranoid gewirkt haben.

Polizisten in Los Angeles: Nach der Prügelei mit einem Deutsche-Bank-Manager im Mai bleiben viele Fragen offen. AFP

Polizisten in Los Angeles: Nach der Prügelei mit einem Deutsche-Bank-Manager im Mai bleiben viele Fragen offen.

Deutsche-Bank-Manager Brian Mulligan hat einige Tage vor seinem handgreiflichen Zusammentreffen mit der Polizei von Los Angeles öffentlich erklärt, sogenannte „Badesalz“-Drogen zu sich genommen zu haben. Zudem habe er bei seiner Festnahme paranoid gewirkt. Das geht aus einer von der Polizeigewerkschaft veröffentlichten Aufnahme hervor.

Zwei Tage vor Prügelei im Mai habe der Hollywood-Banker zu einem Polizisten gesagt: „Ich weiß, dass das verrückt klingen wird, aber ich habe das Gefühl, dass mich jemand verfolgt. Ich habe das Gefühl, da war ein Hubschrauber. Hören Sie einen Hubschrauber?“ Mulligan sagte zudem, er habe etwa 20 Mal die Droge „Badesalz“ zu sich genommen. Der letzte Konsum habe etwa zwei Wochen vor den Ereignissen stattgefunden.

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So genannte „Badesalze“ sind synthetische Drogen, die unter anderem Methylendioxypyrovaleron in kristalliner Form enthalten. Sie können Halluzinationen und Paranoia hervorrufen.

Mulligan hat eine Anzeige gegen die Stadt Los Angeles erstattet und fordert bis zu 50 Millionen Dollar (etwa 38,48 Millionen Euro) Schmerzensgeld. Er behauptet, Polizisten hätten ihn am 15. Mai zusammengeschlagen und illegal festgehalten. Die Los Angeles Police Protective League veröffentlichte die Aufnahme sowie eine Abschrift, um die in der Angelegenheit involvierten Polizisten zu verteidigen. Die Gewerkschaft teilte jedoch nicht mit, wie sie in den Besitz der Aufnahme gelangt ist.

Kommentare (1)

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black

16.10.2012, 14:19 Uhr

ich würde sagen: das Zeug heisst hier Crystal ^

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