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28.05.2014

16:09 Uhr

Wechsel zum Dufthersteller IFF

Bayer verliert seinen Pharmachef

Er sitzt schon im Verwaltungsrat, bald wird er sogar Vorstandschef: Andreas Fibig leitet ab September den Dufthersteller IFF. Unter seiner Führung war Bayers Pharmageschäft von Erfolg zu Erfolg geeilt.

Unter Andreas Fibig brachte Bayer zuletzt gleich mehrere umsatzstarke neue Medikamente auf den Markt. dpa

Unter Andreas Fibig brachte Bayer zuletzt gleich mehrere umsatzstarke neue Medikamente auf den Markt.

FrankfurtBayer verliert seinen Pharmachef Andreas Fibig. Der 52-Jährige wechselt zum amerikanischen Duft- und Aromenhersteller IFF und wird dort ab 1. September neuer Vorstandschef, wie Bayer am Mittwoch in Leverkusen mitteilte. Einen Nachfolger für Fibig will Deutschlands größter Arzneimittelhersteller in wenigen Tagen benennen. Der US-Konzern IFF zählt neben den beiden Schweizer Unternehmen Givaudan und Firmenich sowie dem niedersächsischen Konzern Symrise zu den weltweit größten Produzenten von Riech- und Geschmacksstoffen. Fibig sitzt bereits im Verwaltungsrat von IFF.

Der Manager war seit September 2008 im Vorstand des Bayer-Teilkonzerns HealthCare für das Pharmageschäft der Leverkusener verantwortlich. Unter seiner Führung eilte Bayer im Pharmageschäft von Erfolg zu Erfolg und brachte zuletzt gleich mehrere umsatzstarke neue Medikamente auf den Markt. Fünf Arzneien stehen besonders im Fokus: Das Thrombosemittel Xarelto, das Augenmittel Eylea, die Krebsmedikamente Stivarga und Xofigo sowie das Lungenhochdruckmittel Adempas. Zusammen sollen sie Bayer einmal einen Jahresumsatz von mindestens 7,5 Milliarden Euro einbringen.

Der gebürtige Berliner und Vater von zwei Kindern hat bereits Erfahrung mit US-Unternehmen. Seit 2000 leitete er beim damaligen US-Pharmakonzern Pharmacia, der später von Pfizer geschluckt wurde, das Deutschland-Geschäft. Vor seinem Wechsel zu Bayer war Fibig bei Pfizer in verschiedenen Management-Positionen tätig. So verantwortete er von 2006 bis 2007 die Region Lateinamerika, Afrika und Naher Osten beim US-Pharmariesen.

Von

rtr

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