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24.10.2011

16:15 Uhr

Weconomy

Rat und Hilfe für die Unternehmer von morgen

VonMartin-W. Buchenau

Die Wirtschaft braucht frische Ideen. Bei den Weconomy-Awards trafen am Wochenende junge Existenzgründer mit erfahrenen Firmenlenkern wie Jürgen Hambrecht zusammen. Ein Austausch zwischen zwei Generationen von Managern.

Rat und Hilfe für junge Gründer: Joachim Enenkel, Vorstandsmitglied der Bilfinger Berger SE. Fotoagentur Kunz

Rat und Hilfe für junge Gründer: Joachim Enenkel, Vorstandsmitglied der Bilfinger Berger SE.

Baden-BadenEin herrliches Herbstwochenende in der Kurstadt Baden-Baden. Sonnig und doch so kühl, dass der Geldadel aus aller Welt seine neuen Pelzmäntel herausholt und auf Kurpromenade, vor dem Casino oder dem Burda-Museum spazieren trägt. In der badischen Kurmetropole tummeln sich am vergangenen Samstag vorwiegend ältere Menschen, die das genießen, was sie geschafft haben.

So weit sind die Gewinner des Gründer-Wettbewerbs Weconomy noch nicht. Aber sie riskieren einen Weg mit viel Mut, der vielen ihrer Altersgenossen fehlt. „Mir imponiert, dass da Leute Mitte Zwanzig mit Summen jonglieren, die einem veritablen Eigenheim gleichkommen“, sagt Eckard Gatzke, Deutschland-Chef des Personaldienstleisters Randstad. Er ist einer von neun Topmanagern, die diesen Samstag freigenommen haben, um den Gewinnern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Das ist der Preis, den es bei Weconomy zu gewinnen gibt: Exklusive Tips von Bosch-Chef Franz Fehrenbach, Würth-Chef Franz Fehrenbach, Bilfinger-Berger-Vorstand Joachim Enenkel  oder auch von Carl Heiner Schmid, ihm gehört Deutschlands größter Handwerksbetrieb mit über 3000 Beschäftigten. Im 20 Minuten-Takt wechseln die intensiven Einzelgespräche im Salon Maler.

Mit  acht Meter Höhe und Holzkasettendecke ist er das Schmuckstück des Fünf-Sternehotels Dorint direkt neben dem Casino in Baden-Baden. Die Gründer sollen an diesem Wochenende schon mal Schnuppern an der Welt der Reichen und Berühmten. Schließlich haben die neun Gewinner sich zuvor gegen über 100 Mitbewerber durchgesetzt. Auch wenn es in den Gesprächen vorwiegend um sachdienliche und wohlgemeinte Ratschläge geht.

Die Erfinder - beispielsweise einer Wolle aus Kuhmilch, Produktionsverfahren für Silizium mit einer Microwelle oder einer Zange mit Doppelgriff - sind allesamt beseelt von ihrem Produkt. Da kann es nicht schaden wenn die Experten den Blick auf den Vertrieb richten, ohne den das beste Produkt scheitern kann.

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