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29.12.2016

11:02 Uhr

Wellness und Kunstschnee

Wie sich Wintersportorte für den Klimawandel rüsten

Grünbraune Hänge statt weißer Pracht – auch in diesem Jahr lässt der Neuschnee in vielen Wintersportregionen in den Alpen auf sich warten. Doch vielerorts ist man längst gewappnet – und hat kräftig investiert.

Gegen den ausbleibenden Schnee helfen die entsprechenden Schneekanonen aus. Viele Urlaubsregionen setzen inzwischen aber auch auf Alternativangebote zum Skiurlaub. dpa

Schneearmut

Gegen den ausbleibenden Schnee helfen die entsprechenden Schneekanonen aus. Viele Urlaubsregionen setzen inzwischen aber auch auf Alternativangebote zum Skiurlaub.

München/WienWeihnachtsferien in den Bergen – und wieder einmal gibt es kaum Schnee. Doch Frust und Langeweile kommen bei Touristikern und Wintergästen deshalb nicht auf. Viele Urlaubsregionen in Österreich und Bayern sind mittlerweile gut vorbereitet auf schneearme Winter. Seit Jahren investieren sie kräftig in Alternativen – von der künstlichen Beschneiung bis hin zu Wellness- und Kulturangeboten. Über mangelnde Buchungen oder gar Stornierungen können sie sich nicht beklagen: Sowohl Österreich als auch Bayern rechnen mit mehr Gästen und Übernachtungen in der laufenden Wintersaison.

So hat Jutta Griess, Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes in Garmisch-Partenkirchen, keinen Buchungsrückgang registriert. „Wir sind Gott sei dank eine Ganzjahresdestination. Wir sind relativ gut aufgestellt und können Alternativen schaffen.“ Wellness und Wandern lockten auch ohne weiße Pracht – „und wenn Schnee liegt, ist es halt Schneeschuhwandern“. Die Gäste seien trotz Schneemangels keineswegs unzufrieden. Sie hätten viel Sonnenschein gehabt in diesen Tagen. „Und wenn sie wirklich Schnee haben möchten, gehen sie in die Gondel und sind im Skigebiet.“

Auch beim Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte schätzt man die Lage als nicht dramatisch ein. „Auch tiefer gelegene Gebiete sind geöffnet. Von daher sieht es nicht so schlecht aus“, sagt eine Verbandssprecherin. „Es sind keine idealen Bedingungen, aber der Skibetrieb läuft.“ In Garmisch-Partenkirchen waren nach Weihnachten von knapp 48 Kilometern Piste nur 19 geöffnet, in Oberstdorf konnten die Skifahrer auf 18,5 von 34,5 Kilometern ihre Schwünge ziehen – auch mit Hilfe von Schneekanonen. Selbst Langläufer gewöhnen sich inzwischen daran, auf schmalen weißen Bändern in ansonsten grüner Landschaft ihre Runden zu ziehen.

„Grundsätzlich warten wir alle auf Niederschläge, am besten als Schnee.“ Ohne Schneekanonen wäre vermutlich manche Piste noch gänzlich grün. „Die Beschneiungsanlagen helfen sicher, die Saison gut zu starten und das auszugleichen.“ Im Skigebiet rund um den Feldberg in Baden-Württemberg dagegen macht das derzeit wegen relativ milder Temperaturen keinen großen Sinn. Auch im Südwesten helfen Liftbetreiber während der Saison aber teils mit Schneekanonen nach – und die Hoteliers wollen mit Alternativangeboten beispielsweise Wanderurlauber in die Region locken.

Kommentare (2)

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29.12.2016, 13:14 Uhr

Die Winter werden in Zukunft wieder kälter und schneereicher werden. Beste Voraussetzung also für die Wintersportorte.

Account gelöscht!

29.12.2016, 15:02 Uhr

@ALLE

Gott sei Dank fällt der 1.Januar dieses Jahr auf einen Sonntag,stellt Euch vor es wäre Montag, dann könnte man wieder einen Tag weniger kommentieren. :(
Der erste Feiertag, 26. Dez., war doch schon fürchterlich. :(
Am schönsten ist es, wenn Heiligabend an einem Freitag ist :)

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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