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08.10.2012

12:20 Uhr

WestLB-Nachfolger

Dietrich Voigtländer bleibt Portigon als Chef erhalten

Noch mindestens fünf Jahre wird Dietrich Voigtländer bei Portigon das Sagen haben. Am Montag verlängerte der Aufsichtsrat den Vertrag des Vorstandschefs – und berief außerdem noch ein weiteres Vorstandsmitglied.

Dietrich Voigtländer bleibt Vorstandschef von Portigon. dapd

Dietrich Voigtländer bleibt Vorstandschef von Portigon.

FrankfurtDietrich Voigtländer bleibt bis Mitte 2017 Chef des WestLB -Nachfolgers Portigon. Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag des 53-Jährigen am Montag um fünf Jahre. Voigtländer hat seit Mai 2009 das Sagen beim Düsseldorfer Institut und hat dem Haus nach der Zerschlagung der WestLB Mitte 2012 die Treue gehalten. Nun will er Portigon, den Rechtsnachfolger der WestLB, als Dienstleister für die Abwicklung und das Management komplexer Wertpapier- und Produktportfolien am Markt etablieren.

Das Institut hilft derzeit der WestLB-Bad-Bank Erste Abwicklungsanstalt (EAA) sowie der Landesbank Hessen-Thüringen. Parallel ist Voigtländer auf der Suche nach neuen Kunden und buhlt Finanzkreisen zufolge auch um einen Auftrag der FMS, der Bad Bank der Münchner Hypo Real Estate (HRE). Eine Entscheidung wird in den nächsten Wochen erwartet. Portigon gehört dem Land Nordrhein-Westfahlen, das das Institut bis 2016 verkaufen will.

Die Aufsichtsrat berief am Montag zudem Stefan Dreesbach in den Vorstand. Der 40-Jährige arbeitete zuletzt für die WestLB in London und war zuvor unter anderem für die Royal Bank of Scotland und Goldman Sachs tätig. Nach der Verpflichtung des Restrukturierungsexperten Kai Wilhelm Franzmeyer, der seit 15. August für Finanzen und das Risikomanagement zuständig ist, sei der Vorstand von Portigon damit komplett, erklärte Aufsichtsratschef Wolfgang Steller.

Von

rtr

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