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28.06.2016

12:28 Uhr

Wettbewerb

Wer sind „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2017“?

VonCarina Kontio

Das Handelsblatt sucht gemeinsam mit dem Great Place to Work Institut wieder nach den besten Arbeitgebern im Land. In einer Studie wird untersucht, wie attraktiv und konkurrenzfähig Firmen sind. So machen Sie mit.

Das Handelsblatt sucht wieder „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. Ausgangspunkt des Wettbewerbs ist eine ausführliche Mitarbeiter-Befragung.

Das Handelsblatt sucht wieder „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. Ausgangspunkt des Wettbewerbs ist eine ausführliche Mitarbeiter-Befragung.

DüsseldorfEin guter und attraktiver Arbeitgeber zu sein - wer will das nicht? Vor allem lohnt es sich. Denn Wertschätzung schafft Wertschöpfung und Vertrauen und Begeisterung führen zu langfristigem Erfolg. Wie aber wird man ein Unternehmen, von dem die eigenen Mitarbeiter sagen: „Es ist großartig, hier zu arbeiten“?

Welche Management-Fehler fatal für Firmen sein können

Fehler eins

Frühwarnsignale, z.B. für Markt- oder technologische Veränderungen, werden nicht wahrgenommen oder sogar aktiv verdrängt.

Fehler zwei

Regulatorische und politische Einflüsse auf die künftige Unternehmensentwicklung werden systematisch unterschätzt.

Fehler drei

Markt- und Kundenveränderungen werden im Vorstand nicht (hinreichend) analysiert und diskutiert.

Fehler vier

Geschäftsmodelle werden nicht kritisch reflektiert.

Fehler fünf

Man hält zu lange an traditionellen (und bislang erfolgreichen) Vorgehensweisen fest.

Fehler sechs

Es mangelt an Mut, gegen die herrschende Meinung zu argumentieren.

Fehler sieben

Bei spürbaren Veränderungen wird zu zögerlich gehandelt, man ergeht sich in Aktionismus und Effekthascherei "auf der Bühne" ohne konkrete Maßnahmen.

Fehler acht

Es fehlt eine klar und überzeugend kommunizierte Veränderungsvision und Strategie.

Quelle

Umfrage unter Partnern von Roland Berger Strategy Partners. Zitiert in „Gute Führung“ von Burkhard Schwenker und Mario Müller-Dofel. Erschienen 2012 bei BrunoMedia Verlag.

Der erste Schritt ist eine ungeschminkte Standortbestimmung: Wo zeigen sich aus Mitarbeitersicht wichtige Stärken und Schwächen? Wo drückt der Schuh? Was zeigt der Vergleich mit dem Durchschnitt ähnlicher Unternehmen und mit den Benchmarks der besten Arbeitgeber? Wie lassen sich wirksame Maßnahmen zur Verbesserung entwickeln? Was können wir von den ausgezeichneten Unternehmen lernen?

Handeln ist also die Devise. Ein attraktiver Arbeitgeber sein, wollen viele. Diese Qualität aber auch nachzuweisen, sich ernsthaft auf den Weg zu machen und die eigenen Ansprüche und Ziele einzulösen, darum geht es. Für diesen Einsatz belohnen die Mitarbeiter ihr Unternehmen dann auch reichlich und Ziele lassen sich besser und einfacher erreichen – statt wichtige Energien durch Dienst nach Vorschrift, lähmende Dauerkonflikte oder ineffiziente Arbeitsprozesse zu vergeuden.

Ab sofort haben Unternehmenslenker und HR-Verantwortliche bei der aktuellen „Great Place to Work“ Befragung und dem Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ wieder die Möglichkeit, ihren Entwicklungsstand in puncto mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur zu überprüfen, sich anonym mit anderen Unternehmen zu vergleichen und nachhaltig weiter zu entwickeln.

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