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12.05.2016

07:28 Uhr

Wohnkonzern

Vonovia steigert Gewinn deutlich

Dax-Konzern Vonovia zeigt sich vor der eigenen Hauptversammlung frohlockend. Der operative Gewinn steigt, ebenso die Mieteinnahmen. Dafür sinken Leerstand und Verschuldung. Auch Aktionäre werden am Plus beteiligt.

Der Dax-Konzern Vonovia legte unmittelbar vor der Hauptversammlung glänzende Zahlen vor. dpa

Die Sonne scheint über Bochum

Der Dax-Konzern Vonovia legte unmittelbar vor der Hauptversammlung glänzende Zahlen vor.

FrankfurtDeutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia erhöht seine Erwartungen für das laufende Jahr. Mit seinen fast 400.000 bewirtschafteten Wohnungen will das Bochumer Unternehmen nun einen operativen Gewinn (FFO I) von 720 bis 740 Millionen Euro erzielen, 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, wie Vonovia am Donnerstag vor der Hauptversammlung mitteilte. Bisher hatte die Prognose 30 Millionen niedriger gelegen. Die großen Zukäufe von Gagfah und Südewo zahlten sich schneller in Form von Größenvorteilen aus. "Der erfolgreiche Start in das Jahr 2016 zeigt, dass wir Skaleneffekte auf Basis unserer Plattform hervorragend realisieren können", sagte Vorstandschef Rolf Buch. Er stellte für 2016 eine Dividende von 1,05 Euro je Aktie in Aussicht. Für das vergangene Jahr zahlt Vonovia 94 Cent.

In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der FFO I um 58 Prozent auf 186 Millionen Euro und damit stärker als von Analysten erwartet. Das lag an steigenden Mieten und einem niedrigen Leerstand. Die Mieteinnahmen kletterten um 49 Prozent auf 392 Millionen Euro. Die Durchschnittsmiete pro Quadratmeter stieg um 2,9 Prozent, nur noch 2,8 Prozent der Wohnungen stehen leer. Bis zum Jahresende will Buch den Leerstand wieder auf rund 2,7 Prozent drücken; bisher hatte er drei Prozent angepeilt.

Der Verschuldungsgrad (loan-to-value) für den mehr als 14 Milliarden Euro schweren Wohnungsbestand sei per Ende März auf 45,8 (Ende Dezember: 46,9) Prozent gesunken. Zugleich erwarte Vonovia, bei den nächsten Refinanzierungen günstigere Zinsen aushandeln und die Zinszahlungen damit weiter reduzieren zu können.

Von

rtr

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