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30.01.2001

11:25 Uhr

dpa TÜBINGEN/BERLIN. Die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen hat in Milchaustauschern keine Prionen gefunden, die den Rinderwahnsinn BSE auslösen können. Das teilte das Verbraucherschutzministerium in Berlin am Dienstag mit. Der Bundesverband der beamteten Tierärzte (Lichtenfels in Bayern) hatte dagegen in der vergangenen Woche bei einer Tagung in Fulda berichtet, die Tübinger Anstalt habe in Milchaustauschern Fette gefunden, die Prionen (Eiweiße) enthielten. Krankhaft veränderte Prionen gelten als BSE-Erreger.

Verbandspräsident Herbert Wohn sagte am Dienstag, er sei falsch informiert worden und habe einen Fehler gemacht. Der Tierärzte- Verband hatte außerdem berichtet, er gehe davon aus, dass Milchaustauscher als Kälberfutter die BSE-Fälle maßgeblich ausgelöst hätten.

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