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19.01.2001

18:31 Uhr

dpa MADRID. Die geplante Fusion der spanischen Fluggesellschaft Iberia und der kleineren Konkurrenzlinie Air Europa ist geplatzt. Air Europa erklärte die Verhandlungen am Freitag nach zehn Wochen wegen unüberbrückbarer Differenzen über den Wert des Unternehmens und die Zahlweise für gescheitert. Iberia habe den geforderten Preis von 50 Mrd. Peseten (knapp 590 Mill. DM) in Aktien als überhöht abgewiesen, verlautete aus Firmenkreisen in Madrid. Zudem sei Iberia nicht bereit gewesen, die Arbeitsplätze der Air-Europa-Mitarbeiter zu gewährleisten.

Der Zusammenschluss sollte es beiden Unternehmen ermöglichen, mit den großen Fluggesellschaften in der Europäischen Union besser zu konkurrieren. In Branchenkreisen war immer wieder über eine bevorstehende Übernahme von Air Europa durch Iberia spekuliert worden. Allerdings wurde die Fusion erst nach der vollständigen Privatisierung Iberias erwartet. Bislang befinden sich noch 54 % ihres Kapitals im Staatsbesitz. Die Veräußerung dieser Anteile an der Börse ist seit langem geplant, wurde aber mehrfach aufgeschoben. Air Europa verfügt über 42 Flugzeuge und hat etwa 5 400 Mitarbeiter.

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