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27.06.2000

08:59 Uhr

Urheberrecht

Herstellern von CD-Brennern drohen hohe Nachzahlungen

Die Gema will eine Musterklage gegen die deutsche Tochter des US-Computerkonzerns Hewlett Packard anstrengen.

dpa MÜNCHEN/BÖBLINGEN. Den Herstellern von CD-Brennern drohen möglicherweise Nachzahlungen in Millionenhöhe. Die Urheberrechts- Gesellschaft Gema in München will eine Musterklage gegen die deutsche Tochter des US-Computerkonzerns Hewlett Packard (HP) anstrengen, berichtete das Internet-Magazin "Computer Channel". Dabei soll die gesetzlich geregelte Vergütungsabgabe für private Kopien von Bild- und Tondaten auch auf das Brennen von CDs übertragen werden.

Die Klage soll den Angaben zufolge Anfang Juli beim Landgericht Stuttgart gegen Hewlett Packard als Marktführer der Brenner-Branche eingereicht werden. Von dem Böblinger Unternehmen war am Montagabend keine Stellungnahme mehr zu erhalten. Bei Erfolg müssen die Hersteller künftig pro Gerät eine Kopiergebühr von 17 DM (neun Euro) entrichten. Die Vergütungsabgabe kommt Künstlern und Musikverlagen zu Gute.

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