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24.01.2003

18:39 Uhr

Ursache: Startbahn war offenbar zu kurz

Flugzeug mit Ministern an Bord in Kenia abgestürzt

Ein Flugzeug mit vier Kabinettsmitgliedern der neuen kenianischen Regierung ist am Freitag in dem ostafrikanischen Land abgestürzt. Wie ein Polizeisprecher in der westkenianischen Stadt Busia sagte, kamen Arbeitsminister Ahmed Mohammed Khalif sowie zwei Piloten ums Leben.

HB/dpa NAIROBI. Die anderen der insgesamt zwölf Insassen der zweimotorigen Maschine wurden großteils schwer verletzt.

Unter den Verwundeten befinden sich die Ministerin für Wasser, Martha Karua, Informationsminister Raphael Tuju, die Staatsministerin im Vizepräsidialamt, Linah Kilima, sowie mindestens zwei weitere Parlamentarier. Das Flugzeug der Gesellschaft "African Comuter Services" war am Abend von der Startbahn in Busia, nahe der ugandischen Grenze, beim Start in Hochspannungsleitungen geraten und abgestürzt. Es war auf dem Weg in die Stadt Kisumu, am Viktoriasee.

Ein Polizeisprecher führte das Unglück auf die kurze Startbahn zurück. Minister Khalif sei im Krankenhaus an schweren Brust- und Kopfverletzungen gestorben.

Die Politiker waren nach Westkenia geflogen, um dort mit weiteren Regierungsmitgliedern den Sieg ihrer Partei "Nationale Regenbogen Koalition" (Narc) bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom 27. Dezember zu feiern. Die Regierungsmitglieder waren unter dem neuen Präsidenten Mwai Kibaki Anfang Januar vereidigt worden.

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