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09.01.2001

16:48 Uhr

dpa NEW YORK. Der US-Generalstab hat nach dem Einsatz im Kosovo im Juli 1999 vor den Gefahren durch zurückgebliebene Uranmunition gewarnt. Wie die "New York Times" am Dienstag berichtete, wurden die verbündeten Streitkräfte in einem Papier zu Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit der verbrauchten Munition in der jugoslawischen Provinz aufgerufen.

Dem Blatt zufolge hieß es in dem Dokument unter anderem, dass Soldaten beim Berühren der Anti-Panzer-Munition oder auch beim Betreten zerstörter Panzerfahrzeuge Schutzmasken tragen und die Haut bedecken sollten. An Räumarbeiten beteiligte Personen sollten sich nach Abschluss ihrer Aufgabe einer Gesundheitsuntersuchung unterziehen.

Nach Angaben der "New York Times" wurde das am 1. Juli 1999 veröffentlichte Papier innerhalb des Militärs der an der Kosovo- Aktion beteiligten Staaten verbreitet. Deutschland, Frankreich und andere Länder hätten die Warnungen an ihre Soldaten weiter gegeben.

In der vergangenen Woche hatte auch Pentagon-Sprecher Kenneth Bacon erklärt, den Europäern sei umfangreiches Material zur Verfügung gestellt worden. Zugleich betonte er, dass die USA bisher keinen Beweis für Gesundheitsschäden oder gar Krebs durch uranhaltige Munition hätten.

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