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29.01.2003

08:21 Uhr

US-Konsumgüterkonzern steigert Umsatz

P&G kämpft um jede Pampers

Der US-Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble (P&G) hat im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal seinen Gewinn vor allem dank Zuwächsen in seiner Körperpflegesparte gesteigert.

Reuters CHICAGO. Der Produktabsatz sei um 8 % gestiegen und habe Preisreduzierungen in einigen Märkten wettgemacht, teilte das Unternehmen gestern mit. Wegen des harten Wettbewerbs hatte P&G einige Produkte verbilligt, um den Marktanteil zu verteidigen oder auszubauen. Vor allem der Preiskampf bei Windeln dürfte kostspielig gewesen sein. P&G als Pampers-Produzent steht derzeit in heftigem Wettbewerb mit dem Konkurrenten Kimberley- Clark und dessen Huggies-Windeln. steht. Die Umsätze fielen daher etwas geringer aus, als von Analysten vorhergesagt.

Vor Restrukturierungskosten sei der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal auf 1,13 $ nach 1,03 $ im Vorjahr gestiegen, erklärte der Hersteller von rund 300 Konsumartikeln. Der Quartalsumsatz stieg um 6 % auf 11,01 Mrd. $. Den Nettogewinn bezifferte P&G für das abgelaufene Quartal auf 1,49 Mrd. $ nach 1,3 Mrd. $ vor Jahresfrist.

Das im Dow-Jones-Index vertretene Unternehmen prognostizierte für das laufende dritte Geschäftsquartal ein Absatzplus von sechs bis acht Prozent. Das Umsatzplus - vor Währungseinflüssen - werde im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Der Kerngewinn, also vor Restrukturierungskosten, werde um 11 % bis 13 % wachsen.

P&G hat seit 1999 mehr als 16 000 Stellen und andere Überkapazitäten abgebaut sowie sich von schwachen Marken getrennt. Die Kosten dafür schlugen mit rund 3,7 Milliarden Dollar zu Buche.

Für das gesamte Geschäftsjahr bis Ende Juni werde das Umsatzwachstum wohl an der oberen Grenze der Spanne von 4 % bis 6 % liegen, teilte der Konzern mit. Der Gewinn je Aktie dürfte um 12 % bis 13 % zulegen. An der New Yorker Börse kamen die Zahlen gut an.

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