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28.01.2002

19:00 Uhr

US-Kopiererhersteller senkt Quartalsverlust

Sparmaßnahmen greifen bei Xerox

Der US-Bürogerätehersteller Xerox hat umfangreiche Kostenreduzierungen vorgenommen und damit im abgelaufenen Quartal seinen Verlust reduziert. Zu den Sparmaßnahmen gehörte eine teilweise Auslagerung der Produktion und ein Rückzug aus einigen besonders verlustträchtigen Geschäftsbereichen.

Reuters/dpa STAMFORD. Damit verbunden war noch einmal die Streichung von 4 400 Arbeitsplätzen. Auf Jahresbasis ergaben sich Kosteneinsparungen von 1,1 Mrd. $, erklärte Firmenchefin Anne M. Mulcahy. Xerox hatte zum Jahresende 2001 nur noch 78 900 Mitarbeiter, 13 600 weniger als Ende 2000.

Damit sieht sich das Unternehmen nach eigenen Angaben nun auf einem gutem Weg, im Gesamtjahr 2002 auf operativer Basis wieder profitabel zu werden. Für das vierte Quartal wies Xerox einen Nettoverlust von 4 Mill. $ oder einem Cent je Aktie aus. Damit erfüllte das Unternehmen punktgenau die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Im dritten Quartal hatte Xerox noch einen Fehlbetrag von 211 Mill. $ oder 29 Cent je Aktie erwirtschaftet. Der Umsatz ging im vierten Quartal auf 4,26 (Vorjahreszeitraum: 4,88) Mrd. $ zurück. Im Gesamtjahr 2001 setzte Xerox nur noch 16,5 Mrd. $ um, ein Minus von 12 %. Es fiel ein Verlust von 293 (Vorjahr: 257) Mill. $ an.

Mit den Analystenprognosen für das laufende erste Quartal zeigte sich das Unternehmen einverstanden. Experten gaben einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge Schätzungen zwischen einem Verlust von drei Cent je Aktie bis zu einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Im Schnitt belaufen sich die Erwartungen auf ein Minus von zwei Cent je Aktie.

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