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21.02.2002

09:54 Uhr

USA führen Visapflicht für Argentinier ein

Argentinier fordern Gerechtigkeit für Niederschlagung von Protesten

Tausende Argentinier haben in der Hauptstadt Buenos Aires die Bestrafung der Verantwortlichen für die gewaltsame Niederschlagung der Proteste im Dezember gefordert. Vor dem Sitz von Präsident Eduardo Duhalde auf der Plaza de Mayo protestierten die Demonstranten in der Nacht zum Donnerstag mit Trommeln, Feuerwerkskörpern und roten Fahnen gegen das Vorgehen der Polizei.

afp BUENOS AIRES. Bei der Niederschlagung der Protestwelle im Dezember gegen die dramatische Wirtschaftslage waren 30 Menschen getötet worden.

Angesichts einer zunehmenden Ausreisewelle von Argentiniern wegen der Wirtschaftslage können Argentinier in die USA künftig nur noch mit Visum einreisen. Argentinien sei von einer Liste von insgesamt 30 Staaten genommen worden, deren Staatsangehörige ohne Besuchserlaubnis in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen, teilte US-Außenamtssprecher Richard Boucher am Mittwoch in Washington mit. Er begründete den Schritt mit der Wirtschaftslage in Argentinien, die dazu führen könnte, dass Argentinier sich zunehmend illegal in den USA aufhielten.

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