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19.07.2000

14:02 Uhr

dpa MÜNCHEN. Neue Höchstmarken erreichen Sportgroßereignisse auch für die Versicherer. Bei Olympischen Spielen oder Fußballweltmeisterschaften drohen immense Verlusten, wenn diese Veranstaltungen ausfallen würden. Deshalb stoßen die Versicherungssummen laut Münchener Rück künftig in neue Dimensionen vor. Für die nächste Fußballweltmeisterschaft 2002 in Korea und Japan werde eine Rekordmarke von 1,3 Milliarden Euro erreicht. Dabei sei das mit Abstand Teuerste die massiv erhöhten Preise für die Fernsehübertragungsrechte. Bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland dürften die Versicherungssummen noch weiter steigen, schätzt der weltgrößte Rückversicherer, der bei diesen Großereignissen einer der am höchsten beteiligten Risikoträger ist.

Die kürzlich zu Ende gegangene Fußballeuropameisterschaft war gegen etwaige Einnahmeausfälle dagegen nur mit 46 Mill. Euro geschützt. Auch bei den Olympischen Sommer-Spielen dieses Jahres in Sydney beläuft sich die Versicherungssumme auf lediglich 66 Mill. Euro, da das Nationale Olympische Komitte für den Fall wirtschaftlicher Verluste eine Staatsgarantie erhalten hat. Für die Winterspiele in Salt Lake City 2002 steige die Versicherungssumme bereits auf 270 Mill. Euro, berichtete die Münchener Rück auf ihrer Hauptversammlung am Mittwoch in München.

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