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29.01.2003

12:55 Uhr

Verbesserung der Prozessabläufe geplant

Linde strafft Gasegeschäft in den USA

Der Industriegase- und Gabelstaplerkonzern Linde will sein Gasegeschäft in den USA straffen, um seine Marktstellung weiter auszubauen.

Reuters WIESBADEN. Die drei Gasegesellschaften AGA Gas in Cleveland, Holox in Atlanta und Linde Gas in La Porte würden künftig unter einem gemeinsamen Dach zusammengefasst, teilte Linde am Mittwoch in Wiesbaden mit. Künftig werde das US-Gasegeschäft von Cleveland Ohio aus geführt. Zugleich werde das Medizingasegeschäft unter einheitlicher Leitung zusammengeführt. Von der neuen Struktur verspreche sich Linde eine bessere Position auf dem amerikanischen Markt. In Jahren 1997 bis 2001 sei dort der Gaseumsatz mehr als verfünffacht worden.

"Mit dieser Neugliederung wollen wir unsere Prozessabläufe verbessern", ergänzte ein Konzernsprecher. So gebe es etwa Einsparungen durch höhere Einkaufsvolumina und durch bessere Versicherungen. Auch könnten bei der Informationstechnologie Kosten gesenkt werden. Stellenstreichungen seien nicht das Ziel, könnte aber auch nicht ausgeschlossen werden. Linde hatte im November mitgeteilt, im Bereich Linde Gas weltweit etwa 550 Stellen streichen zu wollen. Ein großer Teil entfalle dabei auf Osteuropa, sagte der Sprecher. Derzeit beschäftigt der Konzern weltweit im gesamten Bereich Gas und Engineering etwa 21.000 Personen.

Pat Murphy, Regional Manager Industrial Gases for North America, werde künftig das US-Gasegeschäft von Celeveland aus leiten. Brian Haley, der bislang der Linde-Gesellschaft Holox vorstand, werde für das Medizingasegeschäft verantwortlich sein. 2001 setzte Linde im Bereich Gas und Engineering knapp fünf Milliarden Euro um. Im Gesamtkonzern belief sich der Umsatz 2001 auf knapp neun Milliarden Euro.

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