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13.04.2003

16:50 Uhr

Verbraucher nach wie vor sehr zurückhaltend

Reiseketten geraten weiter unter Druck

Der Umsatz der Touristikbranche wird nach Einschätzung des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter Verbandes (DRV) wegen der schwachen Konjunktur und des Irak-Kriegs in diesem Jahr allenfalls stagnieren.

Reuters BERLIN. "Wenn wir Glück haben und nichts Gravierendes mehr passiert, können wir den Vorjahresstand erreichen", sagte DRV-Präsident Klaus Laepple der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) laut vorab veröffentlichtem Bericht. "Auch nach Kriegsende wird es eine Weile dauern, bis die Urlauber reagieren."

Laepple zufolge geraten die Reiseketten wegen der Wirtschaftsflaute zunehmend unter Druck. "Das Sterben geht weiter", sagte er. Der Verband rechne damit, dass in diesem Jahr auch große Agenturen geschlossen werden. Im letzten Jahr sein rund 1 000, meist kleine Vertriebsstellen, vom Markt verschwunden.

Die großen Reisekonzerne Tui und Thomas Cook hatten zuletzt für Anfang März von erheblichen Rückstände bei den gebuchten Umsätzen im Vergleich zur üblichen Saisonentwicklung berichtet. Die Osterferien sind nach Angaben der Veranstalter zwar gut gebucht. Grundsätzlich seien die Verbraucher jedoch weiter zurückhaltend.

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