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11.07.2000

14:43 Uhr

Verdopplung der Konzerngesamtleistung im nächsten Jahr erwartet

Solon AG plant Gang an den geregelten Markt

In der kommenden Woche sollen rund 300 000 Aktien ausgegeben werden.

vwd BERLIN. Die Solon AG, Berlin, will in den kommenden neun bis zwölf Monaten vom Freiverkehr an den geregelten Markt wechseln. Wie Vertiebsvorstand Alexander Voigt am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin sagte, sollen so auch institutionelle Anleger und Fondsmanager die Möglichkeit haben, das Papier zu kaufen. Zugleich kündigte das Unternehmen gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung aus dem vergangenen Jahr die Ausgabe von gut 300 000 neuen Aktien innerhalb der kommenden Wochen an. Die Vorbereitungen seien weitestgehend abgeschlossen. Altaktionäre erhielten eine Bezugsrecht im Verhältnis zehn zu eins für die neuen Papiere.

Die Kapitalerhöhung soll für den Aufbau einer zweiten Produktionsstrecke für Photovoltaikanlagen sowie Akquisitionen genutzt werden. "Wie rechnen mit einer Verdoppelung der Konzerngesamtleistung im laufenden Jahr auf gut 31 Mill. DM", sagte Finanzvorstand Birgit Flore. Bis einschließlich Juni habe die Leistung über Plan bei 15 Mill. DM gelegen. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte bereits in diesem Jahr die Gewinnzone erreicht werden. Bislang sieht der Business-Plan aber noch einen Jahresverlust von 300 000 DM vor. 2001 soll die Gesamtleistung auf etwa 80 Mill. DM steigen und ein Gewinn von über eine Mill. DM erzielt werden.

Grund für die positiven Prognosen ist die Neufassung der Energieeinspeisungsgesetzes, die jetzt Planungssicherheit schaffe, sagte Flore. Diese habe 1998 und 1999 nicht exisitiert, was zu einem Auftragsstau geführt hätte. Zusätzlich habe der Markt einen Preisrückgang um etwa zehn Prozent verzeichnet, so dass die Jahresbilanz 1999 unter Plan ausfiel. Bei einem Konzernumsatz von 11,81 Mill. DM und einer Gesamtleistung von 15,25 Mill. DM wies das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag von 7,06 Mill. DM aus. Durch einen Verlustvortrag in Höhe von 2,05 Mill. DM ergab sich damit ein Bilanzverlust von 9,11 Mill. DM

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