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05.01.2004

15:14 Uhr

Verein gerät in Erklärungsnot

BVB weiter in den Schlagzeilen

Zum Trainingsauftakt für die Rückrunde belasten Gerüchten über eine angeblich bedrohliche Finanzlage den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund.

HB DORTMUND. Obwohl der einstige deutsche Vorzeige- Club nicht nur in sportlicher Hinsicht schweren Zeiten entgegensieht und drei Profis beim ersten Training nach der Winterpause unentschuldigt fehlten, stellte die Vereinsführung demonstrativ Zuversicht zur Schau. Ungeachtet der Spekulationen über angebliche Liquiditätsprobleme des BVB forderte Manager Michael Meier das Team zu einem Kraftakt auf: "Wir verstehen die Winterpause als Zäsur, um den Verein wieder in einem anderen Licht zu zeigen. Mit der Rückkehr einiger Rekonvaleszenten haben wir wieder das Potenzial, um unseren Zielen näher zu kommen."

Die Forderung des Managers, sich wieder mehr auf rein sportliche Belange zu konzentrieren, entpuppte sich als Wunschdenken. Einmal mehr geriet die Clubführung nach kritischen Medienberichten in Erklärungsnot. Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Montagsausgabe berichtet, sollen die Finanzprobleme des Revierclubs offenbar ernster als bisher angenommen sein. So könnten bis zum Ende der Saison 20 bis 25 Millionen Euro an flüssigen Mitteln fehlen. Geschätzten Einnahmen von 25 Millionen Euro in den nächsten sechs Monaten stünden Ausgaben von etwa 45,2 Millionen Euro gegenüber. Diese Zahlen dementierte Meier nicht, bestritt aber energisch Spekulation über Zahlungs- Rückstände gegenüber mehreren Spielern: "Wir haben genug liquide Mittel, um unseren Verpflichtungen nachzukommen."

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