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31.01.2002

11:42 Uhr

Vergleich der Stiftung Warentest

Billige Freisprechanlagen sind nicht immer gut

Handy-Telefonate beim Autofahren sind verboten, es sei denn man besitzt eine Freisprechanlage. Viele Autofahrer scheuen allerdings die hohen Kosten von mehreren Hundert Euro für Freisprechanlagen zum Festeinbau.

ap BERLIN. Deutlich billiger - teilweise schon ab 50 Euro - sind Systeme zu Anschluss an den Zigarettenanzünder (Plug & Play-Anlagen), die nach Einschätzung von Stiftung Warentest aber wenig empfehlenswert sind.

Wie die Experten im jüngsten "Test"-Heft berichten, kommen zu dem Kaufpreis der festeingebauten Freisprechanlagen von deutlich über 100 Euro noch die Kosten für den Einbau durch eine Fachwerkstatt von etwa 150 Euro hinzu. Auch die Handyadapter zum Umrüsten für ein anderes Mobiltelefon seien deutlich teurer als die Plug & Play-Anlagen. Sie kosten den Angaben zufolge zwischen 46 und 92 Euro.

Einige Plug & Play-Anlagen gefährden den Angaben zufolge die Funktionsfähigkeit des Handys. Auch die Sprachqualität konnte die Tester nicht überzeugen. Selbst bei der besten Anlage dieser Gruppe seien die Telefonate oft unverständlich, der Gesprächspartner zu leise.

Dennoch, es muss nicht immer eine teure Anlage sein. Denn der Gesetzgeber erlaubt auch Ohrhörer-Headsets für Telefonate im Auto, allerdings unter der Voraussetzung, dass sich das Handy während der Fahrt in einer Halterung befindet, wie die Experten erläutern. Headset-Lösungen mit Außenantenne und Halterung sind den Angaben zufolge schon ab 50 Euro zu haben. Der Nachteil bei dieser Variante: Bei längeren Telefonaten drückt der Ohrhörer.

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