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04.02.2002

09:37 Uhr

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Vergleich wird Sulzer-Ergebnis belasten

Die Sulzer AG, Winterthur, sieht ihr Jahresergebnis 2001 belastet durch die vereinbarte Beteiligung an dem Vergleich zwischen den Klägeranwälten und der Sulzer Medica AG in den USA im Zusammenhang mit dem Rückruf von Hüft- und Kniegelenken.

vwd ZÜRICH. Nach Angaben der früheren Muttergesellschaft der Sulzer Medica übernimmt Sulzer 50 Mill. $ am angestrebten Vergleich. Zusätzlich stelle Sulzer die in ihrem Besitz verbliebenen 480 000 Sulzer-Medica-Aktien, entsprechend 4,8 % des Gesellschaftskapitals, für den Vergleich zur Verfügung. Den aktuellen Börsenwert des Paketes bezifferte Sulzer mit 25 Mill. $.

Damit halte Sulzer künftig keine Aktien mehr an der Tochter, sagte Sprecher Markus Niederhäuser. Die Gesamtsumme von rund 75 Mill. $ werden der Rechnung 2001 belastet. Auch wenn davon auszugehen sei, dass der Vergleich von der überwiegenden Mehrheit der Kläger akzeptiert werde, habe sich Sulzer Medica verpflichtet, ihre Freistellungsverpflichtung gemäß dem Abspaltungsvertrag zu honorieren. Für die Sulzer AG bestünden also auch hinsichtlich möglicher Opt-outs keine Risiken mehr.

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