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02.02.2001

10:05 Uhr

uh DÜSSELDORF. Frauen werden immer noch schlechter bezahlt als Männer - eine Aussage, die gleichzeitig wahr und falsch ist. Das Durchschnittseinkommen weiblicher Angestellter lag 1999 um fast ein Drittel niedriger als das der Männer. Berücksichtigt man aber Unterschiede bei Alter, Qualifikation oder beruflicher Stellung, werden Frauen in punkto Entlohnung weniger diskriminiert, meldet das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Mit Ausnahme der Handelsberufe erzielen Frauen mit gleicher Qualifikation auf gleichen Arbeitsplätzen in allen Berufsgruppen sogar etwas höhere Brutto-Stundenlöhne, so das Institut. Managerinnengehälter lagen 1998 bei 103 Prozent der Männerverdienste bei vergleichbaren Tätigkeiten. Als Wissenschaftlerinnen verdienten sie sogar 110 Prozent.

Doch kein Grund zu frohlocken, denn nach wie vor sind Frauen in gut bezahlten Jobs unterrepräsentiert, landen selten in "vergleichbaren" Positionen, blicken meist auf eine kürzere Betriebszugehörigkeit zurück und sind in überwiegend niedrig bezahlten Branchen, meist in Teilzeit beschäftigt.

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