Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.01.2003

18:45 Uhr

Verkäufe von Zentralbanken

Gold bröckelt im europäischen Geschäft ab

Gold ist am Dienstag im europäischen Nachmittagshandel aufgrund der Auflösung von Long Positionen sowie nach Meldungen über kürzliche Verkäufe von Zentralbanken etwas unter Druck geraten.

Reuters LONDON/ZÜRICH. Händler erklärten jedoch, Gold sei weiter gut gestützt und sobald es zu einer kleinen Schwäche wie dieser komme, würden neue Investoren auf den Plan treten.

Am Dienstagmorgen hatte Gold zunächst noch Auftrieb erhalten von Aussagen des UNO-Waffeninspektors Hans Blix, wonach bei Kontrollen in Irak Beweise für Waffenschmuggel entdeckt worden seien. Ob dieser Schmuggel in Verbindung mit Massenvernichtungswaffen stünden, sei nicht klar. "Die Nachricht führt einfach zu mehr Volatilität in einem nervösen Markt," sagte ein Händler.

Gold lag zum Schluss des europäischen Geschäftes noch bei 351,60/352,35 Dollar nach 354,50/355,10 Dollar am Vorabend in New York. Das zweite Londoner Fixing um 16 Uhr MEZ lautete auf 353,10 Dollar nach 353,75 Dollar am Vormittag und 352,55 Dollar am Montagnachmittag. Auch Silber gab nach und notierte bei 4,74/4,76 von 4,82/4,84 Dollar zum New Yorker Schluss. Platin wurde mit 619/624 nach 615,20/622,20 Dollar gehandelt, während Palladium auf 246/254 von 251,55/259,55 Dollar zurück fiel.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×