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30.04.2003

15:13 Uhr

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Verkauf der Babcock-Energietechnik an Japaner abgeschlossen

Zehn Monate nach dem Insolvenzantrag des Oberhausener Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig ist am Mittwoch der Verkauf der Energietechniksparte an den japanischen Konzern Babcock Hitachi K.K. (BHK) offiziell vollzogen worden.

HB/dpa OBERHAUSEN. Damit würden dem japanischen Kraftwerksbauer 90 Prozent der Anteile an der Babcock Borsig PowerSystems (BBPS) mit rund 300 Mitarbeitern übertragen, erklärte Babcock-Sprecher Thomas Schulz. Allerdings müsse der Gläubiger-Ausschuss dem Geschäft Anfang Mai noch zustimmen.

Die restlichen zehn Prozent der Anteile soll die Babcock Borsig AG halten. Daher gebe das italienische Umweltunternehmen Fisia ihre fünf Prozent Anteile an der BBPS ab und komme dafür in den vollständigen Besitz der Gummersbacher Fisia Babcock Environment GmbH, erläuterte Schulz. Fisia hatte bereits die Umweltsparte von Babcock mit rund 300 Mitarbeitern mehrheitlich übernommen. Über eine Übernahme des verbliebenen Servicebereichs mit 2100 Beschäftigten wird noch mit Interessenten verhandelt.

BBPS habe sich bereits unter Führung der Babcock Hitachi für den Bau des geplanten neuen Braunkohlekraftwerks BOA 2 im niederrheinischen Revier beworben, sagte Schulz. BHK ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Energie- und Umwelttechnik. Mit rund 2800 Mitarbeitern erwirtschaftete die Babcock-Hitachi Gruppe im Geschäftsjahr 2001/2002 einen Umsatz von 751 Millionen Euro. Die Mutter Hitachi Ltd. (Tokio) erzielte im selben Geschäftsjahr mit weltweit etwa 320 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 61,5 Milliarden Euro.

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