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03.01.2001

15:01 Uhr

Verkauf von Allianz-Papieren nachvollziehbar

Merck Finck bestätigt Aktien der Dresdner Bank als "Outperformer"

Die Münchener Privatbank Merck Finck & Co hat die Aktien der Dresdner Bank als "Outperformer" bestätigt. Anlass der am Mittwoch veröffentlichten Studie waren Gerüchte um einen möglichen Verkauf von Allianz-Aktien im Wert von etwa 1 Mrd. Euro durch die Bank.

dpa-afx MÜNCHEN. Damit würde die Dresdner ihren Anteil an dem Versicherungskonzern von zehn auf neun Prozent reduzieren. Nach Ansicht der Analysten stellt der mögliche Verkauf der Aktien jedoch keine grundsätzliche Veränderung in der Beziehung der Dresdner Bank zur Allianz dar.

Die Allianz, die mit einem Anteil von etwa 22 % der größte Anteilseigner der Dresdner Bank ist, schützt das Finanzhaus vor möglichen Übernahmeversuchen. Daher werde die Dresdner - wenn überhaupt - nur nach Absprache mit der Allianz Anteile verkaufen.

Eine Reduzierung des Allianz-Anteils käme allerdings nicht überraschend. Die Dresdner Bank habe angekündigt, zur Finanzierung ihrer Umstrukturierung und von Akquisitionen Unternehmensbeteiligungen zu verkaufen. Ein Verkauf von Allianz-Papieren wäre nach Meinung der Finanzexperten nachvollziehbar: Verglichen mit BMW und Lufthansa , an denen die Dresdner ebenfalls größere Anteile hält, stehe die Allianz-Aktie derzeit gut da.

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