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06.01.2003

08:00 Uhr

Verkauf von Frequenzen künftig möglich

Madrid treibt UMTS weiter voran

Die spanische Regierung ist bemüht, die Entwicklung der dritten Mobilfunkgeneration voranzutreiben. Künftig soll es den vier UMTS-Lizenznehmern in Spanien unter bestimmten Voraussetzungen gestattet sein, einen Teil ihrer Frequenzen zu verkaufen oder zu vermieten.

sk MADRID. Das kündigte Wissenschaftsminister Josep Piqué in Mad-rid an. Spanien nimmt mit dieser Entscheidung eine Vorreiterposition innerhalb der EU ein. Das entsprechende Gesetz will der Ministerrat im Februar beschließen.

Nach Vorstellungen der Regierung sollen frei werdende finanzielle Mittel in weitere Investionen zum Aufbau der UMTS-Netze genutzt werden. Vor allem für Xfera könnte das Zugeständnis finanziellen Spielraum bedeuten. Xfera, das kleinste Mobilfunkunternehmen in Spanien nach Telefónica Móviles, Vodafone und Amena, hatte im Herbst 2001 alle UMTS-Aktivitäten wegen Geldmangels eingefroren. Die Regierung in Madrid hat sich zum Ziel gesetzt, dass in Spanien die ersten UMTS-Dienste ab der zweiten Jahreshälfte 2003 angeboten werden. Im Sommer 2004 soll der Massenbetrieb ins Rollen kommen.

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