Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2001

20:00 Uhr

dpa/afx FRANKFURT. Die BHF-Bank hat ihre Verkaufsempfehlung für die Aktien der Direkt Anlage Bank (DAB) erneut bestätigt. Analyst Philipp Hässler nannte am Freitag ein Kursziel von 31 Euro. Er bezeichnete es als negativ, dass der Break-even vor Steuern erst im Jahr 2002 erreicht werden soll. Außerdem habe der Kaufpreis des französischen Discount-Brokers Self Trade bei rund einer halben Milliarde Euro gelegen, "was durchaus als teuer bezeichnet werden kann", sagte Hässler.

Auf der anderen Seite habe die DAB in Deutschland während des vierten Quartals des vergangenen Jahres 30.000 Neukunden gewonnen. Damit liege sie vor Consors, die im gleichen Zeitraum nur 22.000 Kunden gewinnen konnte.

Außerdem sei die Entwicklung der DAB im Ausland eine Überraschung gewesen. Mit der Übernahme von Self Trade sei die Kundenzahl im Ausland deutlich angestiegen. Der französische Discount-Broker habe die Kundenzahl von 36.000 auf 58.000 gesteigert. Damit sei die DAB nach Angaben des Experten in sachen Auslandspräsenz an dem Konkurrenten Consors vorbeigezogen.

Zudem hat die DAB nach Angaben von Analyst Hässler eine starke Stellung bei vermögenden Privatkunden. Da sei sie über Vermögensverwalter aktiv, über die weder comdirect noch Consors verfügt. Deshalb verfüge die DAB auch über eine vergleichsweise starke Position im Fondsgeschäft.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×