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08.01.2002

10:59 Uhr

Verschlechterte Rahmenbedingungen

Geburtenrate in Deutschland weiter auf dem Rückzug

Die Geburtenrate sinkt in Ostdeutschland noch stärker als im Westen des Landes. Während 1950 jede westdeutsche Frau rechnerisch knapp 2,1 Kinder zur Welt brachte, waren es zuletzt nur noch 1,4 Kinder, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft am Dienstag in Köln mitteilte.

ap KÖLN. In Ostdeutschland sank die Geburtenrate im gleichen Zeitraum sogar von 2,4 auf 1,1 Kinder. 1999 seien im Osten nur noch 107 000 Geburten gezählt worden, 1980 seien es noch zweieinhalb so viel gewesen, teilte das Institut mit.

Auch gemessen an der Einwohnerzahl hinken die Ostdeutschen hinterher: Im Jahr 1999 wurden im Osten sieben Kinder pro 1 000 Einwohnern geboren, im Jahr 1980 seien es noch 15 gewesen. Im Westen ist der Stand mit zehn Kindern pro 1 000 Einwohnern gleich geblieben. Als mögliche Ursachen für den Rückgang gab das Institut die verschlechterten Rahmenbedingungen für Kindererziehung sowie die Abwanderung der Bevölkerung in den Westen an.

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