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01.08.2000

10:07 Uhr

ap FRANKFURT/MAIN. Für die deutschen Internet-Nutzer werden Bank- und Aktiengeschäfte immer interessanter. Allerdings klaffen hier Wunsch und Wirklichkeit noch weit auseinander, wie die Online-Umfrage W3B des Marktforschungsunternehmens Fittkau und Maaß ergab. Den Angaben der 30 000 im Frühjahr dieses Jahres befragten Internet-Nutzer zufolge waren 75,7 % von ihnen an Online-Banking und-Kontoführung interessiert, nach nur 46,2 % im Herbst 1999. Ähnliche Steigerungsraten gab es auch beim Online-Aktienhandel. Hier wuchs die Zahl der Interessierten von 39,9 auf 52,6 %. Tatsächlich genutzt wurde die Möglichkeit des Online-Bankings aber nur von 53,1 % der Befragten und der Online-Aktienhandel von 21,1 %.

Deutlich wurde in der W3B-Umfrage auch, dass bei beratungs- und erklärungsintensiven Finanzangelegenheiten wie zum Beispiel Krediten oder Baufinanzierungen das Internet vor allem als Informationsquelle und nur wenig zu Geschäftsabschlüssen genutzt wird. So interessierten sich 12,4 % für die Aufnahme eines Kredits, tatsächlich getan haben dies aber nur 0,6 %. Groß ist die Zurückhaltung auch noch bei Versicherungsangeboten im Internet. Mehr als die Hälfte der Befragten (50,9 %) will grundsätzlich keine Versicherung online abwickeln. Hauptgrund (85,7 %) war, dass den Menschen im Schadensfall ein persönlicher Ansprechpartner wichtig ist.

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