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07.01.2002

00:00 Uhr

DÜSSELDORF. Natürlich ist das Potenzial riesig, was sonst: Gewinne aus Unternehmensverkäufen sind seit Jahresbeginn steuerfrei, Konzerne können sich damit leichter von ihren Töchtern, die nicht zum Kerngeschäft gehören, trennen. Der Mittelstand steht vor einem Nachfolgeproblem, tausende mittelständische Firmen finden keine Nachfolger. Schwierigkeiten bei Krediten durch Ratings im Mittelstand könnten so manchen Firmengründer dazu veranlassen, sich mal mit einem privaten Eigenkapitalgeber zu treffen.

Vieles scheint dafür zu sprechen, dass sich ein neuer Markt für privates Beteiligungskapital entwickelt. Deshalb verwundert es kaum, dass Risikokapitalgeber, die vormals Startups finanzierten, oder Private-Equity-Häuser aus aller Welt, die vormals nur die ganz großen Deals abwickelten, die versteckten Schätze der deutschen Wirtschaft heben wollen.

Doch es gibt eine Menge Firmen, die einfach nicht attraktiv zur Übernahme sind, nicht für Kinder von Firmengründern, nicht für Manager, die sich als Unternehmer fühlen wollen und vor allem nicht für Beteiligungskapitalgeber. Schnelle Renditen sind dort ohnehin nicht zu holen.

Vielleicht sollten die Geldgeber noch einmal ihre eigenen Businesspläne durchrechnen, bevor sie diese neue Strategie verkünden.

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