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07.08.2000

14:08 Uhr

dpa-afx PARIS. Ein Pariser Anwalt hat sich für eine Gemeinschaftsklage der Hinterbliebenen des Concorde-Absturzes ausgesprochen. Um eine möglichst hohe Effizienz der Klagen zu erreichen, sollten sich die Anwälte der Angehörigen der Opfer zusammenschließen, sagte der Anwalt Gérard Samet am Montag in Paris. Samet vertritt nach eigenen Angaben die Familie eines deutschen Ehepaares, das bei dem Flugzeugabsturz am 25. Juli ums Leben kam.

"Erfahrungsgemäß können die Anwälte der Opfer, wenn sie sich zusammenschließen, in dem Verfahren Entscheidungen erreichen, die von einzelnen Anwälten nicht unbedingt erreicht werden", sagte Samet. Er sei der Ansicht, dass über die Bemühungen der deutschen Botschaft in Paris hinaus eine "unabhängige" rechtliche Vertretung der Hinterbliebenen angestrebt werden solle. Bei dem Absturz einer Concorde der Fluggesellschaft Air France nahe Paris waren 113 Menschen getötet worden, unter ihnen 97 Deutsche.

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