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25.05.2000

18:07 Uhr

Verwendet werden Teppichreste, alte Plastikflaschen und Schaumstoffe

Daimler-Chrysler baut Autos aus Abfall

Der Autokonzern Daimler-Chrysler testet in der Chrysler-Zentrale in Auburn Hills (Michigan) Autos aus wieder verwertetem Abfall auf ihre Tauglichkeit. Bis 2005 sollen 95 Prozent der Autos aus recylingfähigem Material bestehen.

dpa AUBURN HILLS/STUTTGART. Nach Angaben des Konzerns in Stuttgart hat die Daimler-Chrysler AG zusammen mit 26 Zulieferern zwei Fahrzeuge hergestellt, die zum größten Teil aus recycelten Materialien bestehen. Bis zum Jahr 2002 will der Automobilhersteller Fahrzeuge anbieten, die zu 85 Prozent wieder verwertbar sind, bis 2005 sollen nur noch fünf Prozent eines Autos auf der Müllhalde landen. Zu den getesteten Materialien gehören etwa Plastikflaschen, Altglas, Schaumstoffe, Teppich- und Reifenreste.



Die beiden "CARE"- Autos (Concept for Advanced Recycling and Environment) des Typs Dodge Stratus enthalten nach Konzernangaben schon heute mehr wieder verwertetes Plastik als für 2005 vorgesehen. Als außerordentlich effektiv habe sich die Verarbeitung von Plastikflaschen zur Dachverkleidung erwiesen. Dadurch könne die Dachinnenverkleidung als Ganzes ausgebaut und recycelt werden. In diesem Jahr wollen Techniker die beiden Autos auf Herz und Nieren prüfen. Bei Bewährung sollen die neuen Konzepte auch in anderen Modellen des Konzerns zum Einsatz kommen.

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