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14.02.2001

22:20 Uhr

Obschon die Analystenprognosen übertroffen wurden, notierte der Aktienkurs zu Handelsbeginn mit zwei Prozent im Minus. Im Tagesverlauf näherte sich der Titel aber wieder dem Vortagesschlusskurs.



Die Nummer Drei im weltweiten Medienbusiness hat am Mittwoch Gewinne für das vierte Quartal gemeldet. Diese liegen tiefer als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die bei der Übernahme von CBS angefallenen Kosten und andere Aufwendungen sind die Hauptgründe für den Gewinnrückgang.
Der Quartalsgewinn betrug 30,4 Millionen Dollar. Pro Aktie entspricht dies einem Profit von zwei Cents. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Gewinn noch 19 Cents. Die Akquisition von CBS im vergangenen Mai sowie eine Sonderabschreibung bei den Internetinvestitionen haben den Profit pro Aktie um drei Cents gemindert.
Cash Flow und Umsatz konnten dank Kabelfernsehen wie MTV und Showtime und dem Erwerb von CBS gesteigert werden. Das Wachstum der Werbeeinnahmen hat sich verlangsamt, da viele Internet-Unternehmen von der Bildfläche verschwunden sind und die wichtigsten Werbekunden ihre Budgets gekürzt haben.



Für das laufende Jahr ist das Management von Viacom überaus optimistisch. Es wird ein Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent erwartet. Analysten glauben jedoch, dass die geplanten Wachstumsraten nur schwierig erreicht werden können.

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