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05.07.2012

12:11 Uhr

Drateln zum Diktat

Lacht Deutschlands Elite über Blondinen-Witze?

Was hält Berlinale-Chef Dieter Kosslick von Groupies? Wozu braucht Horst Seehofer einen privaten Biergarten? Bei Aline von Drateln plaudert Deutschlands Elite aus dem Nähkästchen.

Hamburg/DüsseldorfLacht eine von Deutschlands erfolgreichsten Managerinnen - Catherine von Fürstenberg-Dussman - eigentlich über Blondinenwitze? Wo findet Berlinale-Direktor Dieter Kosslick die beste Curry-Wurst? Oder wann hat Pirat Christopher Lauer seine Unschuld verloren? Fragen, von denen man die Antworten gerne wüsste, sich aber niemand trauen würde zu fragen.

Das dachte sich auch Moderatorin Aline von Drateln und bittet nun alle zwei Wochen exklusiv für Handelsblatt Online die Kreativen und Mächtigen zum Diktat.

„Das Witzige ist, dass selbst die größten Alpha-Tierchen auf einmal sehr offen sind und fast froh, nicht schon wieder den selben Einheits-Fragen-Brei beantworten zu müssen. Und zugegeben: Das Blondie-Image hilft vielleicht ein bisschen“, resümiert von Drateln ihre bisherigen Erfahrungen.

"Ich bin die Puffmutter der Werbung"

Drateln zum Diktat: "Ich bin die Puffmutter der Werbung"

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Ihr erster Gesprächspartner, tape.tv-Gründer Conrad Fritzsch (41) hatte einiges zu erzählen. Als heiß gehandeltes Wunderkind der Werbebranche verkaufte er 2007 all seine Anteile an der Agentur „Fritzsch und Mackat“ und verwirklichte einen Traum. Denn sein Konzept des personalisierten Internet-Musikfernsehens füllte auf besondere Weise ein klaffendes Loch. Als mit der eingeführten Bezahlschranke für MTV und Viva der Tod des Musikfernsehens ausgerufen wurde, machte er einen Freudensprung.

Inzwischen ist der 2008 gegründete Sender auf Expansionskurs. Gerade erst sammelte das Unternehmen fünf Millionen Euro von Investoren ein. Längst bestehen Kooperationen mit den ganz großen Werbern der Branche. „Conrad Fritzsch war ein grandioser Gesprächspartner. Ein wirklich witziger und entspannter Mann“, so Aline von Drateln.

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Menschlich und uneitel, so möchte sie die Menschen zeigen. Die Fragen kommen aus dem Bauch heraus. Am meisten überraschte die Berlinerin dabei die Offenheit und Trinkfestigkeit ihrer Gesprächspartner. „Lustigerweise wurde mir nach den Interviews ganz oft Alkohol angeboten. Mal ein Whiskey, mal ein Wodka.“

Feuchtfröhlich könnte es definitiv auch bei einem der nächsten Interviews zugehen. „Horst Seehofer hat mich in seinen privaten Biergarten eingeladen. Zugegeben: Ich bin gespannt.“

Kommentare (2)

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Frank

06.07.2012, 10:37 Uhr

Inzwischen duerften die Blondinen eher ueber die Elite lachen!

Tobimoor

07.07.2012, 10:01 Uhr

Handelsblatt! Das ist nicht Euer Ernst? Sieht so die Qualität von Deutschlands angeblich führender Wirtschaftszeitung aus?

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