Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.01.2001

00:00 Uhr

Die gute Nachricht: An den Börsen darf nach der überraschenden Zinssenkung der US-Notenbank bald mit einem Ende der Talfahrt gerechnet werden. Die Konjunktur schwächt sich zwar ab, aber Notenbankchef Alan Greenspan steuert mit allen Mitteln gegen. Zudem haben die meisten Aktien wieder angemessene Bewertungsniveaus erreicht. Viele Technologietitel sind inzwischen sogar preisgünstiger als so einige Pharma- und Konsumwerte. Die schlechte Nachricht: Die Monate, die jetzt bevorstehen, könnten noch schlimmer sein - zumindest für die Nerven der leidgeprüften Anleger. Denn nach den schweren Einbrüchen werden die Märkte in eine vielleicht monatelange Phase der Bodenbildung einschwenken. Die Kurse steigen und fallen anschließend wieder. Wenn die Stimmung euphorisch ist und die Aktien kräftig zulegen, werden viele Investoren schon wieder von den guten alten Zeiten träumen und auf neue Höchststände hoffen. Wenn dann aber die Kurse wieder fallen und sogar alte Tiefstände getestet werden, ist viel Geduld nötig. Vielleicht sogar mehr als in der Vergangenheit. So eine Phase des ständigen Auf und Abs ist aber die wichtigste Voraussetzung für das Ende der Baisse und die Geburt eine neuen Hausse.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×