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09.06.2000

19:41 Uhr

afp/Reuters BRÜSSEL/PARIS. Auch die belgische Regierung wird die Mobilfunklizenzen der dritten Generation über eine Versteigerung vergeben. Die Regierung werde gegen Ende des Jahres insgesamt vier multimediafähige UMTS-Lizenzen auf einer Auktion anbieten, sagte ein Sprecher des belgischen Telekommunikationsministeriums am Donnerstag. In Belgien sind derzeit drei Mobilfunklizenzen vergeben, die von den Anbietern Proximus, Mobistar und KPN-Orange gehalten werden.

France Telecom will mitbieten

Die France Telecom will für eine der Lizenzen in Belgien mitbieten. Dies bestätigte eine Sprecherin des französischen Telekommunikationskonzerns am Freitag in Brüssel. Noch nicht entschieden sei allerdings, was mit den bereits bestehenden Engagements der France Telecom in Belgien geschehen solle. Die France Telecom hält 51 % am belgischen Mobilfunkanbieter Mobistar und ist zudem über britische Tochter Orange in einem Gemeinschaftsunternehmen mit der niederländischen KPN Mobile in dem Nachbarland vertreten. Die in Belgien zur Versteigerung ausgeschriebenen vier UMTS-Lizenzen werden jedoch wie in anderen Ländern auch nur an voneinander getrennte Firmen vergeben.



In Deutschland werden ab Ende Juli vier bis sechs UMTS-Lizenzen versteigert. Experten erwarten, dass jede der Lizenzen bis zu 20 Mrd. DM einbringen wird und damit ein Gesamtbetrag von bis zu 120 Mrd. DM in die Staatskasse fließen könnte. Frankreich entschied sich gegen das Auktionsverfahren und wird die UMTS-Lizenzen nun für je knapp 10 Mrd. DM auf 15 Jahre verpachten.



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