Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.01.2003

15:45 Uhr

Vier neue Modelle in diesem Jahr

BMW will im Premium-Segment Nummer 1 werden

BMW strebt die Führungsposition unter den Premium-Anbietern der Automobilindustrie an. Das sagte Vorstandschef Helmut Panke am Sonntagabend (Ortszeit) bei der Vorstellung des neuen Rolls Royce "Phantom" auf der US-Autoshow in Detroit. Nach einem Absatzrekord im vergangenen Jahr ist BMW auch für 2003 optimistisch.

Auf der Detroit Motor Show stellt BMW die Studie X3 vor. Er soll der kleine Bruder des X5 werden. Foto: dpa

Auf der Detroit Motor Show stellt BMW die Studie X3 vor. Er soll der kleine Bruder des X5 werden. Foto: dpa

dpa/rtr DETROIT. Einschließlich der in England gebauten Luxuslimousine werde die BMW AG in diesem Jahr vier neue Modelle vorstellen, sagte Panke. Darunter seien der 5er und das 6er Coupé. Panke nannte den "Phantom" einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensstrategie der Münchner. Er untermauere den Anspruch, den Kunden Premiumangebote vom Kleinwagen über die Kernmarke BMW bis hin zum absoluten Topsegment machen zu können.

"Für 2003 gegen wir weiter von einer positiven Entwicklung für das Unternehmen aus", sagte der Vorstandschef weiter. Die BMW Group konnte den Fahrzeug-Absatz 2002 um 17 % auf 1,057 Millionen Stück steigern. Vor allem der Mini, der im Vorjahr schrittweise in den wichtigsten Märkten eingeführt wurde, trug zu dem Wachstum bei. Davon wurden 144 000 Stück verkauft nach 25 000 im Vorjahr. Von der Kernmarke BMW selbst seien mit 913 000 Fahrzeugen im abgelaufenen Jahr knapp vier Prozent mehr als 2001 verkauft worden.

Der neue Rolls Royce war bereits am vergangenen Freitag im britischen Goodwood der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Inzwischen sei bereits das erste Exemplar an einen Kunden ausgeliefert worden, sagte Panke. Ein Preis für das 5,83 Meter lange und rund 240 km/h schnelle Luxusauto wurde nicht genannt. Er soll bei etwa 380 000 ? liegen. BMW hat seit 1. Januar 2003 die Rechte an dem Namen Rolls Royce von VW übernommen. Jährlich will BMW etwa 1000 Fahrzeuge in der neuen Fabrik in Südengland bauen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×