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10.07.2000

16:20 Uhr

Virtuelle Messestände bringen dem Kunden das Angebot nahe

Frankfurter Buchmesse geht ins Internet

Das Internet-Angebot soll schon vor dem eigentlichen Messestart Mitte Oktober verfügbar sein.

afp FRANKFURT/MAIN. Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Jahr nicht nur auf dem Messegelände der Mainmetropole stattfinden, sondern durch ein umfassendes Internet-Angebot mit elektronischen Ständen, Büchern, Pressefächern und Katalogen ergänzt werden. Die Buchmesse werde damit zu einem virtuellen Schaufenster, kündigte die Leiterin des Online-Teams, Marifé Boix García, am Montag in Frankfurt am Main an. Das Internet-Angebot soll dabei schon vor dem eigentlichen Messestart Mitte Oktober verfügbar sein: Ab August könnten Verlage ihre Titel im Rahmen des neuen Internet-Angebots vermarkten und bewerben, versprach Boix García.

Einen "e-stand" kann sich nach Angaben der Buchmesse jeder Verlag "mit wenigen Mouse-Clicks" zu Preisen zwischen 100 und 500 Mark einrichten und jederzeit aktualisieren. Im Netz soll es wie in den Messehallen möglich sein, von Anbieter zu Anbieter zu spazieren: Die virtuellen Stände seien miteinander verknüpft, so dass der Kunde "unkompliziert und zielsicher" im weltweiten Verlangsangebot recherchieren könne. "Es ist ein einfacher und kostengünstiger Weg für Verlage, sich professionell am aktuellen internationalen Verlagsmarkt zu positionieren", betonte Buchmessen-Sprecher Rüdiger Wischenbart. Die reale Frankfurter Buchmesse findet vom 18. bis 23. Oktober statt; Schwerpunktland ist diesmal Polen.

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