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29.01.2005

16:37 Uhr

Vize-Premier kündigte weiteres Wachstum an.

Huang Ju: China muss soziale Spaltung abwenden

China will sein Bruttosozialprodukt (BSP) bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 2000 auf vier Billionen US-Dollar vervierfachen. Das hat der chinesische Vizepremier Huang Ju beim Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt.

cuk DAVOS/DÜSSELDORF. Das angestrebte Wachstum entspreche einer Verdreifachung des BSP pro Einwohner auf dann 3 000 Dollar. Dieses Ziel setze aber grundlegenden Wandel in der sozio-ökonomischen Struktur des Landes voraus, betonte Huang Ju. Zugleich warnte er, ohne eine kluge Regierungspolitik werde China eine Spaltung zwischen Arm und Reich, hohe Arbeitslosigkeit und Umweltprobleme erleben.

Der Politiker bezog auch zur vielfach geforderten Aufwertung der chinesischen Währung Stellung. Bevor das Land dem Renminbi erlauben könne, innerhalb einer größeren Bandbreite gegenüber dem Dollar zu schwanken, müsse es die Reformen am Finanzmarkt weitertreiben. Dazu gehöre die Öffnung für internationale institutionelle Anleger. Zudem müssten die inländischen Banken eine stärkere Kapitalbasis aufweisen.

Huang Ju kündigte zudem an, China wolle "die Eingriffe der Regierung in mikroökonomische Aktivitäten reduzieren". Er hoffe, künftig werde mehr ausländisches Kapital auch in die weniger entwickleten Regionen im Westen und Nordosten Chinas sowie in bisherige Staatsunternehmen fließen. Zugleich will er die Umweltkontrollen für private Firmen effektiver gestalten.

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