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15.02.2001

14:35 Uhr

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Voicestream: Weit größerer Verlust als erwartet

VonWALL STREET CORRESPONDENTS

Der Mobilfunkanbieter hat im vergangenen Quartal eine dunkelrote Bilanz ausgewiesen. Analysten hatten mit einem Verlust von 2,77 Dollar je Aktie gerechnet, tatsächlich wurde ein Minus von 3,49 Dollar pro Aktie eingefahren. Dies wurde zum Teil auf die hohen Akquisitionskosten zurück geführt. Voicestream hat beispielsweise Omnipoint übernommen.

Der Verlust lag bei insgesamt 807 Millionen Dollar, im Vorjahr wurde er noch mit 152 Millionen Dollar angegeben. Die Umsätze stiegen auf 650 Millionen Dollar. Die Kundenzahl konnte auf annähernd vier Millionen gesteigert werden, davon telefoniert rund ein Viertel ohne Vertrag und nutzt vorausbezahlte Telefonkarten.



Voicestream wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2001 Dienste des Online-Anbieters AOL offerieren. Damit könnten Kunden dann den AOL-Nachrichten-Übermittlungs-Dienst Instant Messenger (AIM) nutzen. Voicestream steht vor der Übernahme durch die Deutsche Telekom. Das Unternehmen ist das einzige, das Mobilfunkdienste mit dem GSM-Standard in den USA anbietet. Goldman Sachs empfiehlt die Aktie von Voicestream zum Kauf.



Insbesondere das Vorhaben des Mobilfunkanbieters, demnächst auch Datendienste, basierend auf dem GPRS-Standard, anzubieten, wird positiv hervor gehoben. First Union hat die Aktie als "strong buy" eingestuft. Das Zwölf-Monats-Kursziel wird mit 163 Dollar angegeben.

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