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18.01.2001

20:12 Uhr

rtr PARIS. Die aus den Finanzplätzen Paris, Brüssel und Amsterdam hervorgegangene Fusionsbörse Euronext will nach eigenen Angaben im Mai in Paris an die Börse gehen. Euronext-Chef Bruno Rossignol sagte am Donnerstag: "Euronext wird wahrscheinlich ab Ende Mai in Paris notiert". Das Volumen und die Konditionen des Börsenganges seien indes noch unklar, hieß es in Branchenkreisen. Offen sei auch noch, welches Regelwerk beim Börsengang verwendet werde. Euronext ist eine in den Niederlanden registrierte Gesellschaft. Die Aufsichtsbehörden von drei Ländern (Frankreich, Belgien und die Niederlande) arbeiten derzeit an der Harmonisierung ihrer Regelwerke.

Die neu ausgegebenen Aktien werden wahrscheinlich breit gestreut. Rossignol sagte: "Wir haben immer gesagt, wir sind dafür, dass die Kleinanleger Anteile erhalten und nicht nur die Kleinanleger aus den drei Ländern".

Euronext gehört insgesamt 400 Anteilseignern. An der Börse halten französische Anteilseigner derzeit 60 Prozent, Brüsseler Anteilseigner 32 und Amsterdamer Anteilseigner acht Prozent.

Die Aktionäre der Deutsche Börse AG hatten unterdessen am Donnerstag wie erwartet dem geplanten Börsengang der Gesellschaft zugestimmt. Die außerordentliche Hauptversammlung nahm in Frankfurt mit großer Mehrheit den Vorschlag einer Kapitalerhöhung von bis zu 2,94 Millionen Aktien an, die Anfang Februar in den Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen werden sollen. Die Deutsche Börse wird von dem Konsortialführer Deutsche Bank mit rund 3,6 Milliarden Euro bewertet. Etwa 30 Prozent des Kapitals der Börse sollen an den Markt gebracht werden.

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