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02.05.2003

16:54 Uhr

Von festen Rohölpreisen profitiert

Chevron Texaco übertrifft die Prognose

Chevron Texaco hat das Nettoergebnis im ersten Quartals 2003 mehr als verdoppelt. Mit einem operativen Ergebnis von 1,99 Dollar je Aktie hat der Konzern zudem die Konsensprognose von 1,81 Dollar übertroffen.

vwd SAN FRANCISCO. Profitiert habe der Konzern von festen Rohöl- und Erdgaspreisen sowie von weltweit verbesserten Raffinierie- und Marketingmargen, hieß es bei Vorlage der Zahlen für das erste Quartal am Freitag. Die Zusammenführung der beiden Unternehmen nach der Fusion im Jahr 2001 sei abgeschlossen, hieß es. In der Berichtszeit seien dank der Fusion hohe Einsparungen möglich gewesen.

Im Nettogewinn von 1,92 Mrd. Dollar sei ein Verlust von 196 Mill. Dollar bzw 0,18 Dollar je Aktie aus Bilanzierungsänderungen enthalten, erläuterte der Konzern. Ohne diesen Posten hätte sich ein Ergebnis von 2,1 Mrd. bzw 1,99 Dollar je Aktie ergeben. Zudem sei dabei ein Fehlbetrag von 39 Mill. Dollar aus dem Verkauf von Investments unberücksichtigt geblieben. Im Vorjahresergebnis sind Kosten von 132 Mill. Dollar im Zusammenhang mit der Fusion enthalten sowie ein Verlust von 74 Mill. Dollar aus einer Wertberichtigung auf den Anteil an der Dynegy Inc.

In der Upstream-Sparte sei das Ergebnis dank der höheren Rohöl- und Erdgaspreise um mehr als 800 Mill. Dollar gestiegen. Dies sei durch einen Rückgang der Produktion um fünf Prozent (in Öläquivalent) zum Teil aufgezehrt worden, teilte ChevronTexaco weiter mit. In den USA habe das Ergebnis in dem Bereich auf 666 (304) Mill Dollar zugenommen, inklusive eines Fehlbetrags von 350 Mill. Dollar auf Grund von Änderungen in der Bilanzierung.

Im internationalen Bereich erhöhte sich das Ergebnis auf 1,1 (0,837) Mrd. Dollar, inklusive eines Gewinns aus der Bilanzierungsänderung von 145 Mill. Dollar.

Im Inland wurde in der Sparte Handel, Raffinerie, Marketing und Transport ein Gewinn von 70 Mio USD erzielt nach einem Verlust von 154 Mill. Dollar im ersten Quartal 2002. Zum Gewinn trugen vor allem höhere Margen gegen Ende des Quartals bei, speziell bei den Aktivitäten an der Westeküste. Außerhalb der USA erbrachte die Sparte 245 (93) Mill. Dollar. Die Investitionen inklusive der Ausgaben für Exploration sanken auf 1,54 (2,15) Mrd. Dollar. Im Vorjahr seien Aufwendungen von rund 600 Mill. Dollar für den Kauf zuvor gemieteter Aktiva sowie ein Investment in ein Schwesterunterehmen enthalten.

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