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21.02.2002

12:46 Uhr

Vor Gericht

Streit um Dolly-Buster-Bilder im Internet

Darf der Ex-Pornostar Fotos auf die eigene Homepage stellen? Ein Unternehmen, das die Nutzungsrechte gekauft hat, meint nein.

dpa KöLN. Ein Streit um erotische Fotos von Ex-Pornostar Dolly Buster beschäftigt derzeit das Kölner Landgericht. Es gehe um die Rechte an 15 Aufnahmen, die Buster in ihre Homepage gestellt habe sowie um ein Foto auf Sektflaschen, die der Star selbst vertreibe. Das sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht des Kölner "Express". Geklagt hatte eine Firma aus Kaarst, die für einen Kalender 200 Buster-Fotos und die Nutzungsrechte von dem Pornostar und ihrem Fotografen erworben hatte (AZ: 28 O 450/01).

In einem Vertrag zwischen dem Unternehmen und Buster sei auch geregelt, dass 15 der 200 Bilder Buster für "PR-Arbeit und Promotion" zur Verfügung gestellt werden sollten, sagte der Gerichtssprecher. Nach Ansicht der klagenden Firma ist aber die Verwendung dieser Fotos im Internet und auf Sektflaschen nicht als PR-Arbeit anzusehen und daher nicht zulässig. Für die Bilder hatte Buster in Dessous posiert.

Eine mündliche Verhandlung der Anwälte beider Streitparteien war Ende Januar ergebnislos verlaufen. Jetzt müssen die Kölner Richter am 13. März entscheiden, wer die Rechte an den Bildern hat.

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