Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.02.2002

11:00 Uhr

Vorausbuchungen geben Anlass zu Hoffnung

Austrian Airlines hofft auf Aufwärtstrend

Die Austrian Airlines (AUA) sieht sich durch die hohen Verluste ihres US-Partners United Airlines bislang nicht betroffen, will die Lage aber aufmerksam beobachten.

vwd/apa NEW YORK. Günter Hude, Aerial Manager der AUA für Nord- und Südamerika, ging im Gespräch mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA auch nicht davon aus, dass die United Airlines gegenwärtig keinen Gläubigerschutz nach Kapitel 11 anmelden muss. "Man muss sehen, was die United jetzt macht," so Hude weiter.

Die AUA selbst hofft nach dem starken Einbruch im Nordamerika-Geschäft in Folge der Terroranschläge wieder auf einen Aufwärtstrend. Nach dem 11. September sei die österreichische Fluglinie durch den starken Rückgang im Passagieraufkommen gezwungen gewesen, die Ziele Miami und Chicago vom Flugplan zu streichen. Die beiden kanadischen Ziele Toronto und Montreal werden ab 1. Mai wieder im Linienverkehr der Austrian Airlines Group angeflogen. Der Zielort Chicago könnte möglicherweise 2003 wieder ins Programm der AUA genommen werden, für eine Wiederaufnahme von Miami gebe es derzeit keine Pläne, so Hude weiter.

Der Einbruch bei den Nordamerika-Flügen der AUA bis Dezember 2001 machte rund 30 % aus. Die Buchungen für Januar 2002 seien jedoch schon "stagnierend" bei plus/minus fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, bei den Vorausbuchungen für Februar und März gebe es eine Aufwärtsentwicklung von plus 20 % gegenüber der Vorjahresperiode. Zwar seien dies unverbindliche Buchungen, die sich noch ändern könnten, betonte Hude, aber "das ist ein guter Trend und gibt Anlass für Optimismus".



Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×