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31.01.2002

18:58 Uhr

Vorhaben hängt nun vor allem an widerstrebenden Firmen-Erben

EU-Kommission genehmigt Fusion HP-Compaq

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des US-Computerkonzerns Compaq durch Hewlett-Packard (HP) ohne Bedingungen genehmigt.

Quelle: Handelsblatt

rtr BRüSSEL. Die Prüfung der Fusionspläne habe keine marktbeherrschende Stellung für HP ergeben, durch die der Konzern höhere Preise durchsetzen könne, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Beide Unternehmenschefs zeigen sich über die Genehmigung erfreut. Der weithin erwartete Schritt der EU ist aber nur ein Schritt auf dem Weg zu dem bisher größten Firmenzusammenschluss in der Computerbranche. Die Abstimmung der Aktionäre über die Fusion soll im März statt finden.

"Dies ist ein wichtiger Meilenstein, vor allem, wenn man den Stellenwert Europas für uns bedenkt", sagte Compaq-Chef Michael Capellas. Auch HP-Konzernlenkerin Carly Fiorina bezeichnete die EU-Entscheidung als einen ermutigenden Schritt in dem Prozess, weltweit die Wettbewerbsbehörden von den positiven Auswirkungen der Fusion zu überzeugen.

Compaq-Aktien legten in New York zwei Prozent zu auf 12,24 Dollar, während HP-Titel um 0,2 % auf 21,91 Dollar nachgaben.

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