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30.05.2000

15:08 Uhr

Reuters FRANKFURT. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat ihr Betriebsergebnis im ersten Quartal gesteigert, aber beim Zinsüberschuss den Vorjahreswert nicht erreicht. Das Betriebsergebnis nach Riskovorsorge und Bewertungen sei im ersten Quartal um 15,4 Prozent zum anteiligen Vorjahreswert auf 66,1 Millionen Euro gestiegen, teilte die Bank am Dienstag in Frankfurt mit. Der Zinsüberschuss lag den Angaben zufolge mit 147 Millionen Euro um zwölf Prozent unter dem Vorjahreswert, während der Provisionsüberschuss mit 33,6 Millionen Euro den anteiligen Vorjahreswert um 30,2 Prozent übertraf.

"Mit der Geschäftsentwicklung der ersten Monate bin ich sehr zufrieden", sagte der Helaba-Vorstandsvorsitzende Walter Schäfer.

Beim Nettoergebnis aus Finanzgeschäften wies das Institut einen Ertrag von knapp 22 Millionen Euro aus nach einem anteiligen Verlust von 4,6 Millionen im Vorjahr. Zu dieser positiven Entwicklung habe im wesentlichen der Zinshandel beigetragen. Auch der Aktien- und Devisenhandel hätten positive Ergebnisbeiträge geliefert. Der negative Saldo aus Riskovorsorge und Bewertungen betrug den Angaben zufolge im ersten Quartal 36,6 Millionen Euro nach anteiligem Minus von 29 Millionen Euro im Vorjahr. Schäfer unterstrich, die Bank habe ihre Verwaltungsaufwendungen im Griff. Diese seien um 3,4 Prozent auf 119 Millionen Euro im ersten Quartal gesunken. Die Konzernbilanzsumme legte von Ende 1999 bis zum Ende des ersten Quartals um 3,7 Prozent auf 118,9 Milliarden Euro zu.

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