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25.04.2003

12:14 Uhr

Währungsverluste drücken die Bilanz

Renault-Umsatz gesunken

Der französischen Autobauer Renault hat im ersten Quartal trotz neuer Modelle weniger umgesetzt, mit knapp drei Prozent war das Minus aber kleiner als von Analysten erwartet.

Reuters PARIS. In den ersten drei Monaten des Jahres sei der Umsatz auf 9,015 Milliarden Euro von 9,285 Milliarden im Vorjahr gefallen, teilte Renault am Freitag mit. "Der Rückgang lag hauptsächlich am sinkendem Absatz in Westeuropa und den negativen Auswirkungen der Abwertung des britischen Pfund, des brasilianischen Real und des argentinischen Peso", hieß es. Renault setzt unter anderem auf seine neuen Megane-Modelle, um sinkende Profite zu stützen. Renault-Aktien legten zeitweise gegen den Trend um mehr als ein Prozent zu.

Renault, der viertgrößte europäische Autokonzern, teilte mit, der Umsatz habe gelitten, da die Einführung der neuen Megane-Reihe noch nicht abgeschlossen sei. Weiterer Druck kam von dem französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroen, der im ersten Quartal seinen Umsatz um drei Prozent steigerte.

"Der Clio und der Laguna haben ein bisschen unter der Marktschwäche und der harten Konkurrenz von Citroen gelitten, aber der Megane entwickelt sich gut", sagte der Auto-Analyst der BNP Paribas, Marc Gouget. "Dieses Jahr ist ein Übergangsjahr und wir werden die wirklich positiven Auswirkungen der neuen Linie erst 2004 sehen."

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, soll der japanische Autobauer Nissan, an dem Renault 44,4 Prozent hält, mit rund 750 Millionen Euro zum Ergebnis des ersten Halbjahres von Renault beitragen. Renault-Aktien notierten am Vormittag 0,22 Prozent höher bei 36,58 Euro, während der DJ Stoxx Autos Index mit mehr als zwei Prozent im Minus lag.

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