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03.07.2000

19:43 Uhr

dpa ROSTOCK. In der SPD Mecklenburg-Vorpommerns ist Kritik am Kurs von Bundeskanzler und SPD-Chef Gerhard Schröder laut geworden. Sollte Schröder an seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik festhalten, werde die SPD die Bundestagswahl 2002 nicht gewinnen, hieß es in einem am Montag in Rostock veröffentlichten Papier von Landesvorstandsmitglieder und Landtagsabgeordneten. Sie fordern von Schröder eine Rückkehr zur Politik der sozialen Gerechtigkeit.

Die SPD-Politiker sprachen sich für die Umsetzung einer gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungsstrategie aus, da die momentanen Entlastungen auf dem Arbeitsmarkt nach Experten-Meinung nur rein demographisch bedingt seien. In Deutschland werde das Erwerbspersonenpotenzial jährlich allein um 200 000 Renteneintritte entlastet. Die Bundesregierung könne daher den momentanen Rückgang der Arbeitslosigkeit nicht als ihren Erfolg feiern.

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